Rückbau — Bau & Tiefbau durch Swiss Group Constructions
Rückbau & Abbruch — 12

Rückbau im Kanton Zürich

Rückbau ist der kontrollierte, selektive Abbau eines Gebäudes in einzelne Materialfraktionen. Swiss Group Constructions führt Rückbauten im Kanton Zürich mit eigenem Team und eigenen Maschinen aus – für Bauherren, Architekten und Verwaltungen, die Schadstoffe sauber entfernen und Baustoffe rezyklieren wollen.

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Baugrube mit Schalung und Kran — Tiefbau durch Swiss Group Constructions
Im Detail

Rückbau so gehen wir vor.

Rückbau ist nicht dasselbe wie Abbruch. Beim Abbruch wird ein Gebäude maschinell niedergelegt, beim Rückbau wird es in umgekehrter Reihenfolge des Bauens auseinandergenommen: zuerst Ausbau und Haustechnik, dann Fenster, Dämmung und Dachhaut, zuletzt der Rohbau. Ziel ist eine sortenreine Trennung der Materialien. Holz, Metall, Kunststoff, Glas, Gips und mineralischer Bauschutt werden getrennt gesammelt und einzeln entsorgt oder rezykliert. Das reduziert die Entsorgungskosten und ist im Kanton Zürich bei grösseren Objekten die vorgeschriebene Vorgehensweise.

Vor jedem Rückbau steht die Schadstoffabklärung. Gebäude mit Baujahr vor 1990 enthalten häufig Asbest in Bodenbelägen, Eternitplatten, Fensterkitt oder Rohrisolationen, dazu PCB in Fugenmassen und PAK in Teerkork. Ein Schadstoffgutachten ist im Kanton Zürich Teil des Abbruchgesuchs. Die Sanierung erfolgt vor dem eigentlichen Rückbau durch spezialisierte Betriebe nach SUVA-Vorgaben; wir koordinieren diese Arbeiten und übernehmen den nachfolgenden Rückbau. Belastete Bauteile werden separat erfasst und mit Begleitschein entsorgt.

Die Abfallverordnung VVEA verlangt bei Bauvorhaben mit mehr als 200 m³ Bauabfällen ein Entsorgungskonzept. Wir erstellen dieses Konzept, dokumentieren Mengen und Entsorgungswege und liefern den Entsorgungsnachweis für die Bauabnahme. Mineralischer Bauschutt geht in die Aufbereitung und kommt als Recyclingbeton oder Recyclingkies zurück auf die Baustelle – bei uns oft direkt in die Kofferung oder Hinterfüllung des Nachfolgeprojekts.

Im Zürcher Oberland betreffen Rückbauten häufig Einfamilienhäuser aus den 1950er- bis 1970er-Jahren, die Ersatzneubauten weichen, sowie Gewerbebauten und Scheunen in Wetzikon, Hinwil oder Rüti. Enge Zufahrten und nahe Nachbargebäude sind typisch. Wir arbeiten mit Minibaggern und Kettenbaggern mit Sortiergreifer und Abbruchschere, halten Staub mit Wassernebel zurück und sichern die Umgebung. Nach dem Rückbau übernehmen wir auf Wunsch den Baugrubenaushub für den Neubau.

Leistungsumfang

Das ist in Rückbau enthalten.

01

Schadstoffabklärung und Sanierungskoordination

Wir organisieren das Schadstoffgutachten, koordinieren die Asbest- und PCB-Sanierung durch anerkannte Fachbetriebe und übernehmen den Rückbau, sobald die Freigabe vorliegt.

02

Entkernung und Ausbau

Manueller Ausbau von Küchen, Bädern, Böden, Türen, Fenstern, Haustechnik und Dämmung. Wiederverwendbare Bauteile werden auf Wunsch ausgebaut und bereitgestellt.

03

Sortenreiner Rohbau-Rückbau

Dach, Decken, Wände und Fundamente werden mit Bagger, Sortiergreifer und Abbruchschere fraktionsweise zurückgebaut. Holz, Metall und Beton werden auf dem Platz getrennt.

04

Entsorgungskonzept nach VVEA

Mengenermittlung, Entsorgungswege, Begleitscheine und Entsorgungsnachweis. Bei mehr als 200 m³ Bauabfällen ist das Konzept Teil des Baugesuchs.

05

Recycling mineralischer Baustoffe

Betonabbruch und Mischabbruch gehen in die Aufbereitung. Recyclingkies und Recyclingbeton setzen wir wo möglich im Folgeprojekt wieder ein.

06

Teilrückbau bei Umbauten

Rückbau einzelner Geschosse, Anbauten, Balkone oder Decken bei laufendem Betrieb, inklusive Abstützung und Sicherung der verbleibenden Bauteile.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur Abnahme.

01

Begehung und Schadstoffgutachten

Wir besichtigen das Objekt, klären Baujahr und Bauweise und lassen das Schadstoffgutachten erstellen. Daraus entstehen Entsorgungskonzept und Offerte.

02

Abbruchgesuch und Vorbereitung

Einreichen des Gesuchs bei der Gemeinde, Abmelden der Werkleitungen, Einrichten von Bauzaun, Staubschutz und Installationsplatz.

03

Sanierung und Rückbau

Schadstoffsanierung durch Fachbetrieb, danach Entkernung, Ausbau und Rückbau des Rohbaus mit sortenreiner Trennung auf dem Platz.

04

Entsorgung und Nachweis

Abtransport der Fraktionen in Mulden, Einebnen des Grundstücks, Übergabe des Entsorgungsnachweises mit allen Wägescheinen.

Häufige Fragen

Fragen zu Rückbau.

Direkt beantwortet — für alles Weitere sind wir telefonisch für Sie da.

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Was kostet der Rückbau eines Einfamilienhauses im Kanton Zürich?

Als Richtwert liegt der selektive Rückbau eines Einfamilienhauses zwischen CHF 40'000 und CHF 90'000 inklusive Entsorgung. Entscheidend sind Kubatur, Bauweise, Schadstoffbelastung und Zufahrt. Das Schadstoffgutachten kostet je nach Objekt CHF 1'500 bis CHF 4'000. Die Entsorgung von sauberem Betonabbruch liegt bei etwa CHF 30 bis CHF 60 pro Tonne, Mischabbruch bei CHF 150 bis CHF 250 pro Tonne.

Wie lange dauert ein Rückbau?

Für ein Einfamilienhaus rechnen wir mit zwei bis vier Wochen: rund eine Woche für Entkernung und Ausbau, eine bis zwei Wochen für den Rohbau-Rückbau und einige Tage für Fundamente, Entsorgung und Einebnen. Eine vorgängige Schadstoffsanierung verlängert die Dauer je nach Umfang um eine bis drei Wochen. Bewilligung und Werkleitungsabmeldung brauchen zusätzlich mehrere Wochen Vorlauf.

Braucht es für einen Rückbau eine Bewilligung?

Ja. Im Kanton Zürich ist der Abbruch eines Gebäudes bewilligungspflichtig und wird mit dem Abbruchgesuch bei der Gemeinde eingereicht, meist zusammen mit dem Baugesuch für den Neubau. Beilagen sind das Schadstoffgutachten und bei mehr als 200 m³ Bauabfällen das Entsorgungskonzept nach VVEA. Wir stellen die Unterlagen zusammen und stimmen uns mit dem Bauamt ab.

Was ist der Unterschied zwischen Rückbau und Abbruch?

Rückbau bedeutet das schrittweise Auseinandernehmen eines Gebäudes mit Trennung der Materialien nach Fraktionen, inklusive vorgängiger Schadstoffsanierung. Abbruch bezeichnet das maschinelle Niederlegen des Baukörpers. In der Praxis geht der selektive Rückbau dem Abbruch voraus: Erst werden Ausbau und Schadstoffe entfernt, dann wird der Rohbau abgebrochen. Unsere Seite zum Abbruch beschreibt diesen maschinellen Teil.

Was passiert mit dem Material aus dem Rückbau?

Mineralischer Abbruch wird zu Recyclingkies oder Recyclingbeton aufbereitet und kann im Neubau wieder eingesetzt werden. Metalle gehen in den Schrotthandel, unbehandeltes Holz in die Holzverwertung, Gips in die Gipsaufbereitung. Belastete Materialien wie Asbest oder teerhaltige Beläge werden mit Begleitschein in zugelassene Deponien geführt. Jede Fraktion wird gewogen und im Entsorgungsnachweis dokumentiert.

Rückbau anfragen.

Begehung vor Ort, verbindliche Offerte, ein Ansprechpartner von Anfang bis Ende. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns — wir melden uns innert eines Arbeitstags.